Konzept
Unabhängig und selbständig, interdisziplinär und ohne administrative Zwänge – so forschen junge Talente im Zukunftskolleg der Universität Konstanz. Die einzigartige Einrichtung gibt dem wissenschaftlichen Nachwuchs Freiraum, herausragende Forschung zu betreiben und eine eigene Nachwuchsgruppe aufzubauen. In der inspirierenden Gemeinschaft exzellenter junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstehen Ideen und Forschungsansätze, die weit nach vorn reichen: originell, spannend und wegweisend. Das Zukunftskolleg ist das sichtbare Zeichen der Universität für Exzellenz.
Das Zukunftskolleg baut auf dem Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs (ZWN) auf, das 2001 durch Beschluss des Senats der Universität Konstanz eingerichtet wurde mit dem Ziel, ein Höchstmaß an Förderung und Flexibilität in der Forschung für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu ermöglichen. Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurde das ZWN in das Zukunftskolleg überführt, das am 01. November 2007 seine Arbeit aufnahm.
Ziel des Zukunftskollegs ist die Förderung von Postdoktoranden aus den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Förderprogramme stehen den Mitgliedern des Zukunftskollegs, aber zum Teil auch generell Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern der Universität Konstanz zur Verfügung. Mitglieder sind bis zu 40 Fellows, die neben ihrer Mitgliedschaft im Zukunftskolleg auch einem Fachbereich der Universität angehören. Weiterhin gehören dem Zukunftskolleg Senior Fellows und assoziierte Fellows an.
Nachwuchsförderung
Am Zukunftskolleg kann sich der Nachwuchs voll und ganz auf seine Projekte konzentrieren, denn es werden Stellen für fünf Jahre vergeben. Zweimal jährlich erhalten fünf Postdoktoranden und Nachwuchsgruppenleiter aus aller Welt Fellowships. Geistes- und Sozialwissenschaftler sind ebenso willkommen wie Naturwissenschaftler. Insgesamt forschen bis zu 40 Fellows an diesem anregenden Ort. Dabei gewinnen sie gerade durch den regelmäßigen Dialog auch Impulse aus anderen Disziplinen. Einmal pro Woche kommen die jungen Wissenschaftler zum Jour fixe zusammen, um das Neueste aus der Forschung eines Fellows zu erfahren. Anschließend diskutieren sie über die Ergebnisse, wobei jeder seine fachspezifische Sicht einbringt: ein höchst produktives Verfahren; Querdenken ist gefragt. |
Interdisziplinäre Gemeinschaft
In der geistig lebendigen Atmosphäre des Zukunftskollegs entsteht ein dichtes Netz aus wissenschaftlicher Exzellenz, direkter Kommunikation und interdisziplinärer Diskussion – auch zwischen den Generationen: Etablierte Gastwissenschaftler, Senior Fellows, beraten und begleiten den Nachwuchs für einige Zeit. Davon profitieren die Senior Fellows ebenfalls, denn die junge Generation gibt ihnen Anstöße für die eigene Forschung. Das Zukunftskolleg beflügelt junge und erfahrene Forscher gleichermaßen. |
Forschungsfreiheit und Integration
Trotz aller Forschungsfreiheit schwebt der wissenschaftliche Nachwuchs nicht isoliert im Konstanzer Uni-Kosmos. Bodenhaftung ist garantiert: Die Fellows sind in einen Fachbereich integriert, nutzen dort die Labore und Ausstattung und bereichern ihrerseits durch ungewöhnliche Ideen und exzellente Leistungen die Universität. Darüber hinaus können sie Vorlesungen und Seminare für Studierende halten, müssen aber nicht. Dennoch sind Erfahrungen in der Lehre für die Hochschulkarriere wichtig, ebenso wie die Betreuung und Prüfung von Doktoranden. Deshalb legt das Zukunftskolleg Wert darauf, dass die Fellows im Laufe der fünfjährigen Mitgliedschaft die Prüfungserlaubnis in ihrem Fach erhalten. |
Umfassende Unterstützung
Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler brauchen neben herausragenden Forschungsergebnissen auch Schlüsselqualifikationen, damit sie ihre Leistungen sichtbar machen, wirksame Netzwerke bilden und sich in der Scientific Community positionieren können. Training für diese wissenschaftsrelevanten Kompetenzen bietet das Zukunftskolleg in Zusammenarbeit mit dem Academic Staff Development der Universität Konstanz seinen Fellows an: Sei es persönliches Coaching für Karriereplanung und Zeitmanagement oder Workshops zum Auftritt vor der Berufungskommission. Beim Einreichen von Drittmelanträgen steht der Forschungssupport den Fellows hilfreich zur Seite. Das kompetente Team informiert über Fördermöglichkeiten, organisiert auf Wunsch ein Antragskolloquium, in dem die Fellows mit KollegInnen den Entwurf diskutieren können, und bietet eine kritische Durchsicht der Endversion des Antrags an. In enger Zusammenarbeit mit dem Referat für Gleichstellung und Familienförderung der Universität werden im Zukunftskolleg Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern umgesetzt und die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie unterstützt.
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Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler brauchen neben herausragenden Forschungsergebnissen auch Schlüsselqualifikationen, damit sie ihre Leistungen sichtbar machen, wirksame Netzwerke bilden und sich in der Scientific Community positionieren zu können. Training für diese wissenschaftsrelevanten Kompetenzen bietet das Zukunftskolleg in Zusammenarbeit mit dem *Academic Staff Development
„Modell Konstanz – towards a culture of creativity“
Das Zukunftskolleg ist das Herzstück des Zukunftskonzepts der Universität „Modell Konstanz – towards a culture of creativity“, mit dem die Hochschule zur Exzellenz-Universität wurde. Das Flaggschiff der Nachwuchsförderung zog 2010 in ein neues Gebäude auf dem Campus mit moderner Ausstattung sowie Blick ins Grüne und – bei guter Sicht – auf die Schweizer Alpen. Kurzum: Eine vorzügliche Adresse für herausragende Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus dem In- und Ausland. |


Am Zukunftskolleg kann sich der Nachwuchs voll und ganz auf seine Projekte konzentrieren, denn es werden Stellen für fünf Jahre vergeben. Zweimal jährlich erhalten fünf Postdoktoranden und Nachwuchsgruppenleiter aus aller Welt Fellowships. Geistes- und Sozialwissenschaftler sind ebenso willkommen wie Naturwissenschaftler. Insgesamt forschen bis zu 40
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In der geistig lebendigen Atmosphäre des Zukunftskollegs entsteht ein dichtes Netz aus wissenschaftlicher Exzellenz, direkter Kommunikation und interdisziplinärer Diskussion – auch zwischen den Generationen: Etablierte Gastwissenschaftler,
Trotz aller Forschungsfreiheit schwebt der wissenschaftliche Nachwuchs nicht isoliert im Konstanzer Uni-Kosmos. Bodenhaftung ist garantiert: Die Fellows sind in einen Fachbereich integriert, nutzen dort die Labore und Ausstattung und bereichern ihrerseits durch ungewöhnliche Ideen und exzellente Leistungen die Universität. Darüber hinaus können sie Vorlesungen und Seminare für Studierende halten, müssen aber nicht. Dennoch sind Erfahrungen in der Lehre für die Hochschulkarriere wichtig, ebenso wie die Betreuung und Prüfung von Doktoranden. Deshalb legt das Zukunftskolleg Wert darauf, dass die Fellows im Laufe der fünfjährigen Mitgliedschaft die Prüfungserlaubnis in ihrem Fach erhalten.
Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler brauchen neben herausragenden Forschungsergebnissen auch Schlüsselqualifikationen, damit sie ihre Leistungen sichtbar machen, wirksame Netzwerke bilden und sich in der Scientific Community positionieren können. Training für diese wissenschaftsrelevanten Kompetenzen bietet das Zukunftskolleg in Zusammenarbeit mit dem
Das Zukunftskolleg ist das Herzstück des Zukunftskonzepts der Universität 